Warum externe KI-Beratung oft zu früh kommt
Wenn Unternehmen über KI sprechen, fällt ein Satz fast immer früh: „Wir brauchen jemanden von außen." Das ist verständlich. Und trotzdem kommt externe KI-Beratung oft zu früh.
Wenn Unternehmen über KI sprechen, fällt ein Satz fast immer früh:
„Wir brauchen jemanden von außen.”
Das ist verständlich.
KI ist komplex. Der Markt ist laut.
Und trotzdem kommt externe KI-Beratung oft zu früh.
Nicht, weil Berater schlecht wären.
Sondern weil die entscheidende Vorarbeit noch fehlt.
Die Frage ist nicht, wie KI eingeführt wird.
Sondern wofür.
Wenn intern nicht klar ist,
- welche Entscheidungen verbessert werden sollen
- worauf Investitionen einzahlen
- wer Verantwortung trägt
wird Beratung zum Aktivitätsverstärker.
Es wird analysiert. Konzipiert. Präsentiert.
Und am Ende bleibt Unsicherheit.
Unsicherheit lässt sich nicht outsourcen.
Sie lässt sich nur klären.
Gute Beratung wirkt dann,
wenn intern klar ist, was geklärt werden soll.
Vorher bleibt sie Beschäftigung.
Weitere Beiträge
Die richtige Frage kommt vor jedem KI-Projekt
Am Anfang jedes KI-Projekts steht eine Entscheidung. Die eigentliche Frage lautet nicht: Was kann KI für uns tun? Sondern: Welche Entscheidung wollen wir besser treffen als bisher?
Weiterlesen →Klarheit ist kein Soft Skill
Klarheit wird oft unterschätzt. Dabei ist sie einer der härtesten wirtschaftlichen Faktoren. Unklarheit kostet Zeit. Unklarheit kostet Geld. Unklarheit kostet Vertrauen.
Weiterlesen →Mehr KI-Wissen führt selten zu besseren Entscheidungen
Der Reflex ist fast immer derselbe: lernen. Mehr Kurse. Mehr Tools. Mehr Frameworks. Leider zeigt die Praxis etwas anderes.
Weiterlesen →