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Warum externe KI-Beratung oft zu früh kommt

Wenn Unternehmen über KI sprechen, fällt ein Satz fast immer früh: „Wir brauchen jemanden von außen." Das ist verständlich. Und trotzdem kommt externe KI-Beratung oft zu früh.

von Ingolf Christian Ernst ·

Wenn Unternehmen über KI sprechen, fällt ein Satz fast immer früh:
„Wir brauchen jemanden von außen.”

Das ist verständlich.
KI ist komplex. Der Markt ist laut.

Und trotzdem kommt externe KI-Beratung oft zu früh.

Nicht, weil Berater schlecht wären.
Sondern weil die entscheidende Vorarbeit noch fehlt.

Die Frage ist nicht, wie KI eingeführt wird.
Sondern wofür.

Wenn intern nicht klar ist,

  • welche Entscheidungen verbessert werden sollen
  • worauf Investitionen einzahlen
  • wer Verantwortung trägt

wird Beratung zum Aktivitätsverstärker.

Es wird analysiert. Konzipiert. Präsentiert.
Und am Ende bleibt Unsicherheit.

Unsicherheit lässt sich nicht outsourcen.
Sie lässt sich nur klären.

Gute Beratung wirkt dann,
wenn intern klar ist, was geklärt werden soll.

Vorher bleibt sie Beschäftigung.

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