Wie ein internes KI-Lab entsteht
Drei Monate Analyse. Gespräche. Verstehen. Jetzt bauen wir gemeinsam ein internes KI-Lab. Nicht als fertiges Konzept von außen, sondern als Prozess, den das Team selbst gestaltet. Ein Einblick in eine Zusammenarbeit, die zeigt: Echte KI-Integration braucht Mut und die Bereitschaft, den eigenen Weg zu finden.
Diese Woche hat ein Kunde über unsere Zusammenarbeit geschrieben. Öffentlich. Auf LinkedIn und Instagram.
Das hat mich gefreut. Nicht wegen der Sichtbarkeit. Sondern weil es zeigt: Es funktioniert.
Erst verstehen. Dann bauen.
Seit viereinhalb Monaten arbeite ich mit diesem Unternehmen zusammen. Die ersten Wochen? Nur Gespräche. Analysieren. Verstehen, wie die arbeiten. Wo Potenzial liegt. Was wirklich gebraucht wird.
Keine schnellen Lösungen. Keine vorgefertigten Konzepte. Kein “Hier ist eure KI-Strategie, viel Erfolg.”
Jetzt bauen wir. Konkret. Ein internes KI-Lab.
Mehr als nur ein Team. Eine neue Arbeitsweise.
Das Besondere an diesem KI-Lab: Wir verändern nicht nur, was das Team macht. Wir verändern, wie es arbeitet.
Ich enable das Team. Durch eine neue Arbeitsweise nach agilen Methoden. Durch neue Tools, die diese Arbeitsweise unterstützen. Durch selbstorganisierte Teams mit einer neuen Führungsstruktur.
Warum das Ganze?
Weil ein schlagkräftiges KI-Lab Geschwindigkeit braucht. Es muss als eigenverantwortliches Forschungs- und Entwicklungsteam agieren können. Schnell entscheiden. Schnell testen. Schnell lernen.
Das funktioniert nicht in bestehenden, starren Organisationsstrukturen.
Ein KI-Lab ist kein Projekt, das man in die alte Hierarchie einbaut. Es braucht Raum. Autonomie. Und eine Arbeitsweise, die zu seiner Aufgabe passt.
Das Team macht die Arbeit
Das Team testet. Strukturiert. Schärft die Ansätze. Ich bin dabei, stelle Fragen, zeige Muster, führe neue Methoden ein. Aber die Arbeit machen sie selbst.
Genau so funktioniert es.
Nicht: “Hier ist eure Strategie, viel Erfolg.”
Sondern: “Lasst uns gemeinsam rausfinden, was für euch funktioniert.”
Mut statt Hype
Was mich an dieser Zusammenarbeit besonders beeindruckt: Der Mut.
Sie probieren aus. Sie sprechen offen über Grenzen. Kein Hype. Kein lautes Trommeln. Einfach gute Arbeit.
In ihrem Post stand ein Satz, der mir hängen geblieben ist:
“BE BRAVE. SAG, WAS DU WEISST.”
Und genau das leben sie.
Ein Puzzleteil. Ein wichtiges.
Das KI-Lab ist ein Puzzleteil. Ein wichtiges. Aber es geht nicht um das Lab allein.
Es geht darum, dass das Unternehmen die Richtung selbst findet. Mit Unterstützung. Aber nicht abhängig.
Das ist der Unterschied zwischen Beratung und Mentoring.
Beratung liefert Antworten. Mentoring hilft, die richtigen Fragen zu stellen.
Was das für dich bedeutet
Wenn du überlegst, KI in dein Unternehmen zu integrieren, dann sind das die wichtigsten Erkenntnisse:
Es gibt keine Abkürzung.
Du kannst dir externe Expertise holen. Solltest du sogar. Aber die Arbeit, die Auseinandersetzung, das Verstehen – das muss von innen kommen.
Ein KI-Lab ist keine Abteilung. Es ist eine Transformation.
Es reicht nicht, ein paar Leute abzustellen und zu sagen: “Macht mal KI.” Ein echtes KI-Lab braucht:
- Eine neue Arbeitsweise (agil, iterativ, experimentell)
- Neue Tools, die diese Arbeitsweise unterstützen
- Selbstorganisierte Teams mit Entscheidungsfreiheit
- Eine Führungsstruktur, die Autonomie ermöglicht
Das ist mehr als ein Projekt. Das ist organisatorische Veränderung.
Alte Strukturen bremsen Innovation.
Wenn dein KI-Lab in bestehenden Hierarchien und Prozessen gefangen ist, wird es nicht die Geschwindigkeit entwickeln, die es braucht. Innovation braucht Raum zum Atmen.
Meine Rolle dabei? Ich bin der Sparringspartner. Ich stelle die unbequemen Fragen. Ich zeige Muster. Ich führe neue Methoden ein. Ich halte den Spiegel vor.
Aber die Entscheidungen? Die trifft das Team.
Das macht mir Freude
Solche Zusammenarbeiten machen mir Freude.
Nicht weil sie schnell sind. Sondern weil sie nachhaltig sind.
Nicht weil ich die Lösung liefere. Sondern weil das Team sie selbst entwickelt.
Und wenn dann ein Post erscheint, in dem steht: “Wir bauen gerade ein KI-Lab” – dann weiß ich: Es funktioniert.
Du möchtest herausfinden, wie KI konkret in deinem Unternehmen funktionieren kann? Nicht als Hype-Projekt, sondern als echte Integration? Lass uns sprechen. Buche hier dein 30-Minuten-Klarheitsgespräch.
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