Klarheit ist kein Soft Skill
Klarheit wird oft unterschätzt. Dabei ist sie einer der härtesten wirtschaftlichen Faktoren. Unklarheit kostet Zeit. Unklarheit kostet Geld. Unklarheit kostet Vertrauen.
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Klarheit wird oft unterschätzt. Dabei ist sie einer der härtesten wirtschaftlichen Faktoren. Unklarheit kostet Zeit. Unklarheit kostet Geld. Unklarheit kostet Vertrauen.
Wenn Unternehmen über KI sprechen, fällt ein Satz fast immer früh: „Wir brauchen jemanden von außen." Das ist verständlich. Und trotzdem kommt externe KI-Beratung oft zu früh.
Am Anfang jedes KI-Projekts steht eine Entscheidung. Die eigentliche Frage lautet nicht: Was kann KI für uns tun? Sondern: Welche Entscheidung wollen wir besser treffen als bisher?
KI bietet etwas sehr Verlockendes: Beschäftigung ohne endgültige Entscheidung. Man kann testen, optimieren, evaluieren – ohne sich festzulegen.
Der Reflex ist fast immer derselbe: lernen. Mehr Kurse. Mehr Tools. Mehr Frameworks. Leider zeigt die Praxis etwas anderes.
Viele Unternehmen optimieren mit KI, ohne vorher geklärt zu haben, wohin sie eigentlich wollen. KI verstärkt das, was bereits da ist – und das macht sie so gefährlich.
Digitalisierung ist keine IT-Aufgabe, sondern ein unternehmerischer Auftrag, der die Fähigkeit erfordert, sich auf die Veränderungen der Gesellschaft und der Märkte einzulassen.
Die unbequemen Fragen klärt man nicht per E-Mail. Aber den ersten Schritt kann man so machen.
Klarheits-Impulse
Ein kurzer Gedanke pro Woche. Manchmal eine Frage, die weiterhilft. Manchmal eine Haltung, die dich zum Nachdenken bringt.
Einmal pro Woche ein kurzer Impuls. Manchmal ein Gedanke zu KI, der dir in fünf Minuten mehr bringt als ein Fachartikel. Öfter eine Beobachtung aus der Arbeit mit Unternehmern. Und ab und zu einfach meine Meinung, klar und ohne Umschweife. Kurz genug, um ihn sofort zu lesen.